1949

Ernst Röder erhält den Auftrag, eine Kinder-Ferien-Erholung im Ruhetal durchzuführen. 

Beginn in der Gartenlaube, gekocht wird in der Waschküche der Gaststätte Paradies.

1951

Karl Käßbohrer stiftet eine Baracke in der eine Küche und eine Liegehalle eingebaut wird.

1952

Ein kleines Schwimmbad von 5 x 10 Metern wird gebaut und mit eigenem Quellwasser gefüllt.

Zum ersten Mal fährt ein Bus ins Ruhetal. 

1953

Im Fort Unterer Kuhberg wird ein Teillager errichtet. 100 Kinder im Teillager, 500 Kinder im Ruhetal.

1954

Das Teillager Kuhberg wird zurückgegeben, stattdessen wird das Teillager in Klingenstein errichtet.

1955/1956

Eine 22 Meter lange Rutschbahn wird aufgebaut. Anbau von 2 Räumen an die Baracke.

1959

Die Stadtwerke Ulm legen eine Wasserleitung ins Ruhetal, weil das Quellwasser zum Kochen nicht mehr ausreicht.

Die alte Gartenlaube wird abgerissen und eine neue zum Tischtennisspielen errichtet.

1960

Eine zweite gestiftete Baracke wird im obersten Teil des Geländes zum Spielen, Singen und zur Mittagsruhe erbaut.

1964

Durch den Kasernenbau der Wilhelmsburg geht gutes Spielgelände zwischen Fort Prittwitz und der Wilhelmsburg verloren, die Stadt Ulm gibt dafür zwei Spielwiesen.

1965

Die Planungen für ein neues Heim beginnen.

1967

Baubeginn für das neue Ferienheim.

1969

Das neue Heim wird am 14.Juni festlich eingeweiht. Die Finanzierung wurde durch die Zuschüsse der Landeskirche, des Dekanatsbezirks Ulm, der Stadt Ulm, der AG Waldheime und des Landesjugendplans ermöglicht.

1970

Die Hauswirtschaftsleiterin Frau Burmeister wird eingestellt.

1974

Ernst Röder leitet mit seiner Frau zum letzten Mal die Kinder-Ferien-Erholung.

1975

Gemeindediakon Heiner Staiger übernimmt mit seiner Frau die Leitung des Waldheims.

1984

Ein großer Brand zerstört Teile des neu errichteten Heims.

1985

Unter der Leitung von Gemeindediakon Michael Vogel gibt es erstmals gemischtgeschlechtliche Gruppen im Ruhetal.

Erste Ökoprojekte werden durchgeführt.

1987

Gemeindediakonin Ulrike Lambrecht übernimmt die Leitung und macht aus 2 Abschnitten (einer mit 3 Wochen und der andere mit 2 Wochen) 3 Abschnitte mit je 2 Wochen.

1989

Die Grillhütte wird gebaut.

1991

Für ein Jahr hat Sozialpädagoge Günter Sack die Leitung des Waldheims inne, kann aber aufgrund eines Mitarbeitermangels nur zwei Abschnitte anbieten.

1992

Gemeindediakon Dietmar Oppermann übernimmt die Leitung.

1994

Projekt 15 wird als Vorbereitung für das Gruppenleiten im Ruhetal ins Leben gerufen. 

1995

Das Kinderparlament nimmt seine Arbeit auf.

1996

www.ruhetal.de - die Ruhetalseite - geht als eine der ersten Waldheimseiten online.

1998

Nach langer Zeit wird wieder ein dritter Abschnitt unter ehrenamtlicher Leitung durchgeführt.

1999

In drei Ferienabschnitten werden im Jubiläumsjahr im Ruhetal ca. 880 Kinder betreut, im Teillager Klingenstein ca. 120 Kinder.

2000

Beim Fest der Ehemaligen am 50 jährigen Jubiläum wird die Idee geboren, im Juni 2000 wird der Förderkreis Ruhetal gegründet.

2001

Frau Burmeister geht nach über 30 Jahren Dienst in den wohlverdienten Ruhestand.

2002

Auf der Unteren Wiese wird eine bisher von der Münsterbauhütte verwendete Baracke wieder aufgebaut. Die Kinder taufen sie auf den Namen K.U.H. (Kleines Unteres Heim).

2003

Erstmals wird eine integrative Gruppe mit behinderten und nicht behinderten Kindern angeboten - ein voller Erfolg!

2004

Die fast 50 Jahre alte Rutsche wird komplett saniert. Nur kurz wurde darüber nachgedacht sie abzureißen - aber die Rutsche gehört einfach dazu!

2006

Das erste Ruhetal Benefiz-Konzert mit Ulmer Nachwuchs Musikern findet in der Büchse in Ulm statt.

2008

Die Pfingstfreizeit im Ruhetal startet. Ein neuer Abschnitt wird geboren.

2009

Das Ruhetal wird 60. Über das ganze Jahr verteilt wird in Ulm, um Ulm und um Ulm herum gefeiert. Im Pfingsabschnitt werden 142 Kinder aufgenommen auch in den drei Sommerabschnitten wird die Rekordzahl von 1006 Kindern erreicht.

2010

Veröffentlichung des Ruhetalfilms "Das Ruhetalprinzip - Regelfall Ausnahmezustand". Im Kino und auf DVD.

Zum ersten Mal wird das Vorbereitungswochenende von zwei Abschnitten gemeinsam durchgeführt. Aus der Not geboren war es ein unerwarteter toller Erfolg. Abschnitt 1+2 hatten eine schöne, interessante Zeit mit vielen Workshops.

2011

Es wurde aber auch Zeit. Die Kindertoiletten werden saniert. Eine gute Investition!

2012

Der Förderverein Ruhetal hat lange angespart und viele Lösungen diskutiert. Jetzt ist es da, das Sonnensegel. Dankeschön! 

2013

17 Jahre nach Start der Ruhetal Homepage 1996 bekommt sie endlich einen neuen Anstrich und erstrahlt in wunderbarem Glanz.

2014

Gemeindediakon Dietmar Oppermann verlässt überraschend nach 23 Jahren Waldheimleitung im Frühjahr das Ruhetal um sich neuen Herausforderungen innerhalb der Kirche zuzuwenden.

Bastian Störk nimmt spontan für den Sommer die kommissarische Waldheimleitung an. Jugendreferentin Anja Kutter übernimmt im September die Leitung.

2015

Anja Kutter, die neue Waldheimleiterin, übernimmt mit großem Elan und neuen Ideen das Ruhetal. Viel Erfolg und gutes Gelingen.

Uli Prottung beendet nach 40 Sommern seine aktive Zeit in den Ferienabschnitten. „Sein“ Leitungsteam spendiert ihm den Uli-Prottung-Platz im Ruhetal.

2016

Das Nachhaltigkeitsprojekt „Lebenswelt“ startet mit 35 Teilnehmern (davon 31 Ruhetal-Mitarbeiter). Finanziert wird es mit Fördermitteln des aus Mitteln der Glücksspirale des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. Obendrauf gab`s eine Groß-Spende für Materialanschaffungen, die 2017 für die Umsetzung anstehen.

2017

Im Rahmen des Projekts "Lebenswelt" werden Vogelhäuser mit den Kindern gebastelt, ein Insektenhotel neben dem OOH gebaut, Kräuter in alte Plastikflaschen gesät und mit dem "Weltverteilungsspiel" die globale Ungerechtigkeit auf einer großen Weltkarte erlebt. Außerdem entsteht ein Kurzfilm, der anregt, über unseren virtuellen Wasserverbrauch Gedanken zu machen und zum 1. Mal gibt es in einem Abschnitt probeweise eine Zapfanlage für die Mitarbeitergetränke. 

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